Rechtsanwalt · Managing Partner Baker McKenzie Wien
Steckbrief ansehen →KARATE AUSTRIA braucht einen Neuanfang, getragen von einem klaren Wertekompass, professionellen Strukturen und einem Team, das sowohl die Tradition unserer Kunst wie auch die Anforderungen eines modernen Sportverbandes versteht. Wir, das Team Karate NEU DENKEN, treten mit sechs Leitprinzipien zur Wahl am 29. Mai 2026 an. Sie beschreiben, wofür wir stehen, und woran wir uns messen lassen wollen.
Der Sport ist exzellent.
Der Verband sollte es auch sein.
Am 29. Mai 2026 wählen die österreichischen Vereine über ihre Delegierten in der Generalversammlung turnusmäßig einen neuen Vorstand für KARATE AUSTRIA. Dieser Termin ist keine Ausnahmesituation, sondern ein normaler demokratischer Vorgang. Genau das macht ihn zur Gelegenheit: Einmal in einer Funktionsperiode kann ein Verband seine Aufstellung neu denken, ohne dass es dafür einen Anlass braucht.
Wir nutzen diese Gelegenheit. Der österreichische Karatesport hat in den vergangenen Jahren viel geleistet, im Wettkampf wie auch in vielen Vereinen, und das verdient Respekt. Gleichzeitig zeigt der Vergleich mit anderen Bundes-Fachverbänden, dass strukturelle Standards heute selbstverständlich sind, die in unserem Verband ausbaufähig sind: professionelle Geschäftsführung, strategisches Finanzmanagement, regelmäßiger Austausch mit den Landesverbänden, transparentes Reporting an die Vereine.
"Es ist Zeit, Karate neu zu denken."
Deshalb haben wir uns zusammengetan: zehn Menschen aus Wirtschaft, Recht, Medizin und Sport, die unterschiedliche Expertise an den Tisch bringen, die aber alle eines verbindet: ein langer eigener Weg im Karatesport. Wir treten mit sechs Leitprinzipien an. Sie beschreiben, wofür wir stehen, und woran wir uns messen lassen wollen.
Wir treten an, um den Verband auf eine zukunftsfähige Grundlage zu stellen, mit klaren Werten, professionellen Strukturen und einer Kultur, die Tradition und Erneuerung miteinander verbindet.
Wir verbinden die zeitlose Philosophie des „Dō" mit moderner Professionalität und entwickeln Karate Austria mit allen Stakeholdern gemeinsam zukunftsorientiert weiter.
Ein starkes Team aus Wirtschaft, Recht, Sport und Medizin bringt vielfältige Expertise in die Verbandsarbeit ein und sorgt für eine fundierte und nachhaltige Entwicklung.
Wir beenden das Delegiertensystem und geben jedem der 199 Vereine seine Stimme und volle Mitbestimmung zurück.
Ein professionelles Management sichert unsere Fördermittel, schafft Vertrauen und gewährleistet, dass jeder Euro verantwortungsvoll im Sinne des Sportes eingesetzt wird.
Die Werte des Dojo Kun (Respekt, Aufrichtigkeit und Charakter) prägen unser Handeln im Management und in der täglichen Zusammenarbeit im Verband.
In regelmäßigem Austausch mit der Führung der Landesverbände unterstützen wir diese gezielt und schaffen Rahmenbedingungen, die Leistung, Entwicklung und Zusammenarbeit fördern.
Vollständiger Text mit weiterführenden Erläuterungen:
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Steckbrief ansehen →Hundert Tage, drei Phasen: vor der Sommerpause die Vorarbeiten, im Sommer die juristische Grundlagenarbeit, zum Saisonstart der erste sichtbare Schritt nach außen.
Wer ist heute stimmberechtigt, wie nimmst du heute Einfluss, und wie soll es nach unserem Verständnis künftig sein.
Zum Stimmrecht →Tippe auf dein Bundesland, um die Ansprechperson aus dem Initiativteam zu sehen.
Wenn du einen Verein vertrittst, ist die direkte Stimmabgabe an der Generalversammlung von KARATE AUSTRIA derzeit nicht vorgesehen. Wir wollen das ändern. Bis dahin: So nimmst du heute Einfluss, und so soll es künftig sein.
Stimmberechtigt bei der Generalversammlung sind ausschließlich die neun Landesverbände und ihre Delegierten: Jeder Landesverband entsendet pro vier ihm angehörender Vereine eine:n Delegierte:n, dazu kommt eine Stimme für den Landesverband selbst. Aktuell ergibt das 55 Delegiertenstimmen, für einen Verband mit 199 Vereinen.
Die einzelnen Vereine haben kein eigenes Stimmrecht. Sie sind bei der Generalversammlung nicht einmal anwesend, es sei denn, sie haben selbst einen Antrag eingebracht.
Für dich als Vereinsverantwortliche:r heißt das: Der einzige Weg zur Einflussnahme führt heute über deinen Landesverband. Sprich mit deiner LV-Präsidentin oder deinem LV-Präsidenten. Bring deine Position klar ein. Ermutige befreundete Vereine in deinem Bundesland, dasselbe zu tun. Wenn ein Landesverband den Eindruck bekommt, dass die Mehrheit seiner Vereine eine Richtung will, ist das die heute wirksamste Form, in der Vereinsstimmen den Verband erreichen.
Jeder der 199 Vereine soll eine eigene Stimme haben: direkt, ohne Zwischenebene, ohne Filter. Das ist nicht nur eine demokratische Frage, sondern eine strukturelle: Wer den Verband finanziell, sportlich und inhaltlich trägt, soll auch über seine Führung mitbestimmen. Die Reform des Stimmrechts gehört zu den ersten Themen, die wir nach der Wahl auf die Agenda setzen, gemeinsam mit den Landesverbänden, nicht gegen sie.
199 Vereine tragen den Sport.
55 Stimmen führen den Verband.
Auch wenn du nicht direkt mitwählst: Dein Einfluss zählt. Sprich mit deinem Landesverband. Tausch dich mit Nachbarvereinen aus. Folge der Initiative, und wenn du sie öffentlich unterstützen willst, schreib uns. Eine Liste der unterstützenden Vereine hilft, deine Position im Vorfeld der Generalversammlung sichtbar zu machen.
Der österreichische Karatesport hat starke Vereine, engagierte Athletinnen und Athleten und hervorragende Trainerinnen und Trainer. Was ihm fehlt, ist eine starke Vertretung, die diese Stärken bündelt und nach außen vertritt: mit professioneller Geschäftsführung, transparentem Finanzmanagement und einem direkten Stimmrecht für jeden der 199 Vereine. Das ist unser Hauptanliegen: nicht ein „neuer gegen alten" Vorstand, sondern eine Verbandsstruktur, die der Realität dieses Sports gerecht wird. Das Team Karate NEU DENKEN setzt sich zum Ziel, die Expertise aus der Praxis ehrenamtlich in den Verband einfließen zu lassen.
Wir wollen die Reform innerhalb der ersten sechs Monate nach Antritt auf den Weg bringen. Dazu eröffnen wir eine offene Diskussion mit allen Landesverbänden über verschiedene Modelle: direkte Vereinsstimme, hybrides System mit Gewichtung nach Vereinsgröße, andere denkbare Optionen. Über das mehrheitsfähige Modell und die entsprechende Statutenänderung soll eine außerordentliche Generalversammlung innerhalb dieser sechs Monate entscheiden. Was wir nicht wollen: einen Schnellschuss ohne Konsens. Was wir auch nicht wollen: eine weitere Funktionsperiode, in der das Thema vertagt wird.
Ja, und zwar in mehreren Dimensionen. Viele unserer Kandidat:innen haben jahrzehntelang Vereine geführt, Wettkämpfe organisiert, Landesverbände mit aufgebaut, Nationalteams begleitet. Andere bringen Expertise aus Bereichen mit, die ein moderner Bundes-Fachverband zwingend braucht: Recht, Wirtschaft, Medizin. Diese Mischung, Sport von innen und Management von außen, ist die eigentliche Stärke unseres Teams. Einen Verband wie ein Unternehmen zu führen, bedeutet den Wandel von einer reinen Mitgliederverwaltung hin zu einer serviceorientierten, professionellen Interessensvertretung.
Kurzfristig: regelmäßige, klare Information aus dem Verband statt sporadischer Aussendungen. Direkter Kontakt zu Ressortzuständigen statt zu einer anonymen Geschäftsstelle. Mittelfristig: bessere Rahmenbedingungen für Traineraus- und -Fortbildung, Wettkampfwesen und Förderung. Langfristig: ein Verband, der die Vereine als Partner versteht, nicht als Verwaltungsobjekt.
Eine Stärkung. Heute tragen die Landesverbände die operative Hauptlast, Wettkämpfe, Trainerausbildung, Vereinsbetreuung, oft mit knappen Ressourcen und ohne ausreichende Koordination mit dem Bundesverband. Das wollen wir ändern. Geplant sind quartalsweise Präsidentenkonferenzen, klare Förderströme und gemeinsam abgestimmte Schwerpunkte. Die Landesverbände sind nicht Adressaten unseres Programms, sie sind seine wichtigsten Partner.
Die Finanzierung dieser Initiative läuft über unsere gemeinsame Leidenschaft für den Sport und die Kampfkunst Karate.
Ausdrücklich, ja. Die sechs Leitsätze und der 100-Tage-Plan sind unsere Kandidatur, keine fertige Verordnung. Was Vereine, Aktive und Trainer:innen zur Programmschärfung beitragen, fließt in unsere Arbeit ein. Schreib uns.
Wir freuen uns über jede Rückmeldung, jede Frage, jede Anregung. Persönlich, ehrlich, unverbindlich.
Das Formular öffnet dein Mail-Programm mit vorausgefüllter Nachricht an info@karate-neudenken.at. Du sendest die Nachricht selbst, wir antworten persönlich.