Unternehmer · Elektrotechnik-Planung
Dieter Wintersperger bringt einen Blick mit, den der Vorstand von Karate Austria selten in dieser Schärfe zur Verfügung hatte: den Blick eines Unternehmers, der seit einem Vierteljahrhundert sein eigenes Unternehmen führt und gleichzeitig den Karatesport aus tiefster persönlicher Überzeugung unterstützt.
Seit dem 1. Jänner 2000 ist er als Unternehmer tätig und führt sein eigenes Planungsbüro für Elektrotechnik. In dieser Funktion verantwortet er sowohl die strategische Ausrichtung wie auch die operative Umsetzung von Projekten. Wer 25 Jahre lang ein Planungsbüro durch Konjunkturzyklen, Marktveränderungen und technologische Umbrüche steuert, hat ein Gespür für Strukturen, Risiken und langfristige Entwicklung entwickelt, das in einem Bundes-Fachverband Gold wert ist.
Ein wichtiger Meilenstein seiner unternehmerischen Laufbahn war die Expansion 2009 mit der Gründung eines Partnerbüros in Niederösterreich. Dort konnte er seine Erfahrung in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Organisation und partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter vertiefen, alles Kompetenzen, die er nun in den Verband einbringt.
Dieter Wintersperger ist seit 2015 als Hobbykarateka aktiv und Mitglied des ASKÖ Seibukan Neuhofen. In den vergangenen zehn Jahren hat er wertvolle Einblicke in das Vereinsleben und in die regionalen Strukturen des Karatesports gewonnen.
Besonders wichtig: Er versteht sich nicht nur als Mitglied, sondern als engagierter Förderer. Er unterstützt seinen Verein wie auch den oberösterreichischen Karateverband (Karate OÖ) auch finanziell und hat damit jenen Schritt vom Sportausübenden zum Mitgestalter gemacht, der die Brücke zur Verbandsarbeit baut.
Wer aus eigenem Antrieb in die Förderung des Sports investiert, kommt mit einer anderen Haltung in einen Vorstand als jemand, der Funktionen anstrebt: Er ist bereits ein Geber, kein Nehmer. Diese Haltung ist im Rechnungsprüfungsamt besonders wertvoll.
Seine Motivation ist getrieben von einer klaren Beobachtung: Karate ist eine Randsportart in Österreich. Damit der Sport im Konzert mit den großen Verbänden gehört wird, braucht es starken Zusammenhalt auf Bundesebene.
„Meine Motivation liegt insbesondere darin, aktiv an einer Neuaufstellung des Österreichischen Karatebundes mitzuwirken. Ziel ist es, dem Karatesport in Österreich eine stabile und finanziell gesicherte Zukunft zu ermöglichen, und dadurch langfristige Entwicklungsperspektiven zu schaffen."
Dabei verfolgt er einen doppelten Anspruch: Der Verband soll finanziell gesichert sein, und zugleich modern, transparent und öffentlich wirksam positioniert, um die Sichtbarkeit und Attraktivität des Karatesports nachhaltig zu stärken. Das ist genau die unternehmerische Sicht, die einer Verbandsführung guttut: Stabilität als Voraussetzung für Wachstum, Sichtbarkeit als Voraussetzung für Mitgliederzulauf.
Vier Prinzipien sind Dieter Wintersperger in der Zusammenarbeit besonders wichtig:
Kommunikation auf Augenhöhe. Niemand wird belehrt, niemand wird übergangen. Argumente zählen, nicht Funktionen.
Offener und regelmäßiger Austausch. Verbandsarbeit funktioniert nicht in Schüben, sondern als Kontinuum. Wer regelmäßig spricht, muss nicht in Krisen erst reden lernen.
Transparenz. Für einen Rechnungsprüfer ist das mehr als ein Wort. Es ist die operative Grundlage seiner Arbeit. Was nicht transparent ist, kann auch nicht geprüft werden.
Gegenseitiger Respekt. Die Voraussetzung dafür, dass aus konstruktiver Kritik nicht Konflikt wird.
Sein Leitsatz dabei: „Karate first, back to the roots." Der Sport und seine Werte sollen stets im Vordergrund stehen. Aus dieser Haltung ergibt sich auch sein klares Anliegen, die Sportlerinnen und Sportler sowie die Vereine bestmöglich zu fördern und zu unterstützen.
Dieter Wintersperger versteht das Amt des Rechnungsprüfers nicht als Pflichtübung am Ende des Jahres. Er sieht es als einen Beitrag zur kontinuierlichen Entwicklung des Verbandes.
Strukturen weiterentwickeln, Prozesse verbessern. Aus seiner Erfahrung als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens weiß er, dass Strukturen nie endgültig sind. Sie müssen mit den Anforderungen mitwachsen. Diese Perspektive bringt er in die Verbandsprüfung ein.
Aktiv zur positiven Entwicklung des Verbandes beitragen. Auch ein Rechnungsprüfer ist Teil der Lösung, nicht nur Kontrollor. Mit unternehmerischer Expertise aus 25 Jahren Selbständigkeit wird er konstruktive Anstöße geben, immer mit dem Ziel, optimale Rahmenbedingungen für die Sportlerinnen und Sportler sowie die Vereine zu schaffen.