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Jasmina Dekic
Kandidatin für die Position der Rechnungsprüferin

Jasmina Dekic

Magistrat Salzburg · Buchhaltung + Personalverr.

Im Gespräch · Jasmina Dekic

Wer ist Jasmina Dekic?

Jasmina Dekic vereint zwei berufliche Welten, die in der Verbandsprüfung selten in dieser Verbindung auftreten: behördliche Präzision und wirtschaftliches Fachwissen. Diese Kombination ist genau das, was eine moderne Rechnungsprüfung in einem Bundes-Fachverband braucht.

Beruflich kommt sie aus dem Magistrat Salzburg und der Personalvertretung, Bereiche, in denen rechtssicheres Arbeiten und exakte Verfahrensführung der Alltag sind. Diese behördliche Sozialisation hat sie um eine zweite, ergänzende Qualifikation erweitert: Sie ist zusätzlich ausgebildete Buchhalterin und Personalverrechnerin und verbindet damit behördliche Präzision mit wirtschaftlichem Know-how.

Ihre Selbstbeschreibung bringt es auf den Punkt: „Diese Expertise ist das Fundament meiner gewissenhaften Arbeitsweise, um Finanzen nicht nur zu verwalten, sondern objektiv und rechtssicher zu prüfen." Genau diese Doppelkompetenz (verwalten und prüfen) ist das Profil, das eine Rechnungsprüferin braucht.

Karate-Hintergrund

Jasmina Dekic kommt ursprünglich aus dem Kampfsport und ist seit 2022 durch ihre Kinder im Karate aktiv. Sie nennt sich selbst eine „Karate-Mama", und das ist eine Beschreibung, die mehr aussagt, als sie auf den ersten Blick verrät: Wer als Elternteil in einen Sport hineinwächst, sieht den Verband aus der Perspektive der Familien, der Vereinsarbeit, der Wochenend-Wettkämpfe, also aus jener Perspektive, die einen großen Teil der Verbandsbasis ausmacht.

Ihr Engagement im Karate ist von Anfang an fachübergreifend gewesen:

  • Übungsleiter-Ausbildung absolviert
  • Mitorganisation von Landesmeisterschaften
  • Vorstandsmitglied im Karateverband Salzburg
  • Stellvertretende Kassierin im Salzburger Karateverband
  • Buchhalterin des Österreichischen Karatebundes (ÖKB) im vergangenen Jahr

Dieser letzte Punkt ist von entscheidender Bedeutung: Jasmina Dekic kennt die Verbandsfinanzen von innen. Sie hat die Abläufe hinter den Kulissen aus erster Hand erlebt, und sie weiß damit besser als die meisten Außenstehenden, wo die Schwachstellen, aber auch die Stärken des Verbandes liegen.

Warum diese Kandidatur?

Ihre Motivation ist eine klare Absage an passive Verbandsarbeit:

„Ich möchte meine 7-jährige Expertise im Finanzwesen dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen stiftet: in der Rechnungsprüfung. Meine Motivation ist es, eine Brücke zwischen der sportlichen Begeisterung in den Vereinen und einer modernen, fehlerfreien Finanzverwaltung zu schlagen."

Diese Brückenfunktion ist programmatisch wichtig. Vereine wollen Sport machen. Sie wollen sich nicht stundenlang mit Förderbedingungen, Belegdokumentation und Abrechnungsfristen herumschlagen. Aber genau diese Themen sind es, die darüber entscheiden, ob Geld vom Bund nachhaltig in den Sport fließt oder ob es durch formale Mängel verloren geht. Jemand muss diese beiden Welten miteinander verbinden: verständlich, geduldig, kompetent.

Ihr Anspruch dabei: dass die Mittel genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden, und dass der Verband gegenüber allen Fördergebern absolut sattelfest auftritt.

Werte in der Zusammenarbeit

In der Zusammenarbeit sind Jasmina Dekic vier Werte besonders wichtig:

Integrität. Im Umgang mit Zahlen, mit Verantwortlichen und mit Vertrauen. Wer die Finanzen prüft, muss selbst über jeden Zweifel erhaben sein.

Aufrichtigkeit. Klar in der Kommunikation, ehrlich in der Bewertung. Auch dann, wenn die Botschaft unbequem ist.

Augenhöhe. Im Sinne des Dojo Kun steht der respektvolle Umgang an erster Stelle. Nicht von oben herab, sondern als Partnerin im gemeinsamen Anliegen.

Hart in der Sache, fair im Miteinander. Dieser Satz beschreibt das Wesen einer guten Prüferin perfekt: Bei der Prüfung der Fakten gibt es keine Kompromisse. Beim Ton wohl. Transparenz ist für sie kein Schlagwort, sondern die Basis für gelebte Demokratie.

Beitrag als Rechnungsprüferin

Sie wird ihre Expertise in Rechnungswesen und Verwaltung einsetzen, um die korrekte Verwendung der Fördermittel sicherzustellen. Ihr Ziel ist konkret: dass jeder Euro effizient in den Sport und die Förderung der Landesverbände fließt.

Bemerkenswert ist ihr Selbstverständnis: Sie sieht sich nicht nur als Kontrollorgan, sondern als Qualitätssicherung, die dem Vorstand den Rücken freihält, damit dieser sich auf die sportliche Weiterentwicklung konzentrieren kann.

Diese Rollendefinition ist klug. Eine Rechnungsprüfung, die als Bremse erlebt wird, macht den Vorstand defensiv. Eine Rechnungsprüfung, die als Rückendeckung erlebt wird, macht den Vorstand handlungsfähig. Letzteres ist es, was Karate Austria jetzt braucht.