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Alexander Petsche
Kandidat für die Position des Präsidenten

MMag. DDr. Alexander Petsche, MAES

Rechtsanwalt · Managing Partner Baker McKenzie Wien

Im Gespräch · Alexander Petsche

Wer ist Alexander Petsche?

Alexander Petsche steht für eine seltene Verbindung: jahrzehntelange persönliche Erfahrung im Karate auf höchstem Niveau und eine ebenso lange, exzellente Karriere in der Spitze der österreichischen Wirtschaft. Wer ihn kennt, weiß: Das eine ist ohne das andere bei ihm nie zu denken gewesen.

Geboren in Wien, hat er nach dem Studium der Betriebswirtschaft und der Rechtswissenschaften, beides abgeschlossen mit Magister- und Doktorgrad, ein Postgraduate-Studium am renommierten College of Europe in Brügge absolviert. Danach folgten wissenschaftliche Stationen als Assistent an der Wirtschaftsuniversität Wien und als Referent bei der Vereinigung der Österreichischen Industrie. Seit vielen Jahren ist er Partner und Rechtsanwalt sowie Managing Partner von Baker McKenzie in Wien, einer der weltweit größten Wirtschaftskanzleien.

Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit ist Alexander Petsche Herausgeber und Autor von mehr als 20 Büchern und unterrichtet als Gastprofessor an der Central European University im Bereich Compliance. Auch an der WU Executive Academy und an der Donau-Universität Krems vermittelt er sein Wissen an die nächste Generation von Führungskräften.

Karate-Hintergrund

Karate ist für Alexander Petsche kein Hobby, sondern Lebensbegleiter. Seit 1985 trainiert er, das sind über vier Jahrzehnte gelebte Karatepraxis. Zwischen 1989 und 1993 war er Mitglied des österreichischen Nationalteams im Kumite und vertrat seine Farben auf internationaler Bühne.

1990 absolvierte er die Ausbildung zum staatlich geprüften Karate-Instruktor, später folgte die Ausbildung zum EKF-Kampfrichter. Von 1995 bis 2000 leitete er einen eigenen Karateclub und gab seine Erfahrung an eine ganze Generation junger Karateka weiter.

Heute trägt er den 4. Dan.

Diese Doppelrolle als aktiver Sportler, als Trainer, als Funktionär und als Beobachter aus der Distanz erfolgreicher Berufstätigkeit macht ihn zu einem Kandidaten, der Karate Austria sowohl von innen als auch von außen versteht. Er weiß, wo der Schuh in der täglichen Vereinsarbeit drückt. Und er weiß, wie ein moderner Verband strukturell aussehen muss, um zukunftsfähig zu sein.

Warum diese Kandidatur?

Alexander Petsches Beweggrund ist denkbar klar formuliert:

„Es ist an der Zeit, den jungen Sportlerinnen, Sportlern und den Vereinen etwas zurückzugeben."

Das ist keine Floskel. Wer sein berufliches Leben am internationalen Spitzenniveau aufgebaut hat und gleichzeitig vier Jahrzehnte aktiv im Karate verbringt, der hat einen Punkt erreicht, an dem es nicht mehr um persönliche Karriere oder Selbstdarstellung geht. Es geht um Verantwortung. Um Rückgabe. Um die Bereitschaft, sein Wissen, seine Erfahrung und seine Netzwerke einem Sport zur Verfügung zu stellen, der ihn ein Leben lang geprägt hat.

Genau diese Haltung braucht Karate Austria an seiner Spitze: einen Präsidenten, der die Funktion nicht als persönliches Ziel betrachtet, sondern als Aufgabe im Dienste der Karate-Gemeinschaft.

Werte in der Zusammenarbeit

Drei Prinzipien sind Alexander Petsche in der Zusammenarbeit besonders wichtig:

Teamfähigkeit. Ein Präsident ist kein Alleinherrscher. Er ist Moderator, Koordinator und Repräsentant eines Teams. Die besten Entscheidungen entstehen im Austausch, nicht im Alleingang.

Meinungsvielfalt. Wer sich nur mit Gleichgesinnten umgibt, fällt schlechte Entscheidungen. Konstruktive Auseinandersetzung, auch und gerade dann, wenn sie unbequem ist, ist die Grundlage gesunder Verbandsführung.

Verlässlichkeit. Was zugesagt wird, wird gehalten. Diese einfache Regel ist im österreichischen Sportverbandswesen leider keine Selbstverständlichkeit. Bei Alexander Petsche wird sie es sein.

Beitrag als Präsident

In seiner Rolle als Präsident von Karate Austria steht für Alexander Petsche eine klare Trias im Mittelpunkt:

Struktur. Ein Bundes-Fachverband mit einem Jahresbudget im siebenstelligen Bereich braucht professionelle Strukturen. Klare Zuständigkeiten, definierte Prozesse, nachvollziehbare Entscheidungswege. Was in jedem mittelständischen Unternehmen Standard ist, muss auch im Verband selbstverständlich werden.

Effizienz. Ressourcen sind begrenzt. Jeder Euro, jede Stunde ehrenamtlicher Arbeit, jede Kapazität muss dort eingesetzt werden, wo der größte Hebel für den Sport entsteht. Effizienz ist keine kalte Wirtschaftsformel, sondern Ausdruck von Respekt: gegenüber jenen, die Beiträge zahlen, gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, die über Fördermittel zum Verbandsbudget beitragen, und gegenüber den ehrenamtlich Engagierten, die ihre Zeit zur Verfügung stellen.

Professionalität. Das ist mehr als ein Schlagwort. Es bedeutet, dass alles, was der Verband nach außen kommuniziert und nach innen organisiert, einen Qualitätsstandard erfüllt, hinter dem alle Beteiligten stehen können. Es bedeutet auch, dass Karate Austria gegenüber dem österreichischen Sport, der Politik, den Fördergebern und den internationalen Karate-Verbänden mit der Würde und dem Selbstbewusstsein auftritt, das diesem traditionsreichen Sport zukommt.