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Nikolina Bilješko
Kandidatin für die Position der Stv. Schriftführerin

Nikolina Bilješko, M.Sc.

Eventmanagerin · Sportl. Leiterin Salzburg

Im Gespräch · Nikolina Bilješko

Wer ist Nikolina Bilješko?

Nikolina Bilješko verkörpert die nächste Generation des österreichischen Karatesports, eine, die aus der eigenen Athletenkarriere heraus erwachsen ist und nun mit fachlicher und akademischer Tiefe in die Verbandsführung tritt.

Beruflich hat sie eine Spezialisierung gewählt, die wie maßgeschneidert für die Aufgabe in einem Sportverband ist: Sie hält einen Bachelor (B.Sc.) in Sport- und Eventmanagement sowie einen Master (M.Sc.) in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Sport- und Eventmanagement. Dieses Studium hat sie nicht zur Theorie geführt, sondern direkt in die Praxis: Heute ist sie selbständige Eventmanagerin und verantwortet unter anderem die Karate One Series A in Salzburg seit 2024, eine der wichtigsten internationalen Karateveranstaltungen in Österreich. Ergänzend ist sie teilzeit-angestellt als Marketingmanagerin und Vertrieb in einer Projektagentur.

Karate-Hintergrund

Nikolina Bilješko kommt aus einer Karate-Familie. Sie war über 15 Jahre aktive Athletin, davon viele Jahre als Mitglied des österreichischen Nationalteams. Diese Erfahrung als Spitzensportlerin formt heute ihren Blick auf die Verbandsarbeit aus einer Perspektive, die im Bundesvorstand bisher unterrepräsentiert war: aus der Perspektive jener, für die der Verband eigentlich da ist.

Ihre Funktionärslaufbahn liest sich wie eine systematische Aufstellung der Stationen, die jemand kennen muss, der einen Bundesverband mitgestalten will:

  • Sportliche Leiterin des Salzburger Karateverbandes (seit 2025)
  • Leitung und Back Office von sechs Karatevereinen im Pinzgau (seit 2019)
  • Trainerin von drei Karatevereinen (bis 2023)
  • Frühere Kassiererin des Leistungszentrums Pinzgau

Wer gleichzeitig sechs Vereine, einen Landesverband und ein Leistungszentrum kennt, hat einen Erfahrungsschatz, den man nicht in Lehrbüchern findet.

Warum diese Kandidatur?

Ihre Motivation hat einen klaren Adressaten:

„Da ich selbst aus einer Karate-Familie komme, als aktive Athletin sowie Trainerin tätig war und mittlerweile verschiedene Funktionen in Vereinen und im Landesverband übernommen habe, zeigt sich meine große Leidenschaft für diesen Sport sehr deutlich. Die Athlet:innen liegen mir besonders am Herzen."

Das ist die Stimme einer Athletin, die selbst weiß, was es heißt, Trainings, Wettkämpfe, Reisen, Schule und Beruf unter einen Hut zu bringen. Die jungen Athletinnen und Athleten von heute brauchen jemanden, der ihre Realität versteht: nicht nur theoretisch, sondern aus eigener Erfahrung.

Ihr Anspruch: das vorhandene Potenzial bestmöglich ausschöpfen, junge Athletinnen und Athleten unterstützen und fördern, gemeinsam neue, bessere und stärkere Wege gehen, für die Zukunft von Karate Austria.

Werte in der Zusammenarbeit

Vier Werte sind Nikolina Bilješko in der Zusammenarbeit besonders wichtig:

Teamwork. Verbandsarbeit ist Teamsport, auch dann, wenn es um Sportarten geht, in denen einzelne Athletinnen und Athleten auf der Matte stehen.

Offenheit für unterschiedliche Meinungen. Die besten Lösungen entstehen aus der Reibung verschiedener Perspektiven. Wer nur einer Meinung Raum gibt, schwächt sein Ergebnis.

Vertrauen und Verlässlichkeit. Die Grundlage jeder funktionierenden Zusammenarbeit. Worte und Handeln müssen übereinstimmen.

Fokus auf den Karatesport, österreichweit. Nicht das Bundesland, nicht die Stilrichtung, nicht die Personenpolitik. Der Sport selbst ist die Klammer, die alles zusammenhält.

Beitrag als Stv. Schriftführerin

Ihre Aufgabe sieht sie in zwei Punkten:

Klarheit und Transparenz. Der Schriftführungsbereich entscheidet, wie und ob Informationen zwischen Bundesebene, Landesverbänden und Vereinen fließen. Hier setzt sie an: nicht selektive Information, sondern offene und nachvollziehbare Kommunikation.

Mitwirkung im sportlichen Bereich. Anders als ein klassisches Schriftführer-Amt versteht sie ihre Rolle nicht als rein administrative. Aus ihrer Athletinnen- und Trainerinnenerfahrung heraus will sie auch sportlich-strategische Akzente einbringen, eine wertvolle Ergänzung zum Vorstandsteam.